Wenn Jusstudenten kreativ werden

So macht Prüfungsvorbereitung Spaß!


verfasst von Sonja Vass und veröffentlicht am 01.01.2020

 

Wer kennt das nicht? Wenn die Prüfungszeit naht, werden wir zu lichtscheuen Wesen, die sich hinter Büchern und Skripten verbarrikadieren und Schreibtisch nur verlassen, wenn Magen oder Kühlschrank leer sind. Und eigentlich möchte man diesen unseligen Zustand so rasch wie möglich hinter sich bringen. Wir meinen: Das muss nicht sein, lernen kann auch verdammt cool sein. Die folgenden kreativen Lerntipps verhelfen dir garantiert zu mehr Spaß in deiner Prüfungsvorbereitung!

 

Lerne mit Musik

Ist dir schon einmal aufgefallen wieviele Songs im Radio du mitsingen kannst? Wir haben alle schon wahnsinnig viele Liedtexte gelernt, und das mühelos nebenbei, ganz ohne Anstrengung. Wenn das mit Prüfungsstoff bloß auch so gut ginge! Nun, es geht, du brauchst nur die passende Musik dazu und vielleicht ein paar kreative Reime. Singe doch einfach mal die Vertragsauflösungsgründe oder das Fallprüfungsschema für Fahrlässigkeitsdelikte zur Melodie deines Lieblingssongs und du wirst staunen wie schnell du dir die Dinge merken kannst.

Netter Nebeneffekt: du kannst mit Jura-Karaoke einen unterhaltsamen Beitrag zur nächsten Party liefern.
 


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Smartphone-Apps

Klar, wir sollen nicht als Smartphone-Zombies durch den Straßenverkehr laufen. Dennoch, die intelligenten Telefone haben auch ihre Vorteile. Lern-Apps am Smartphone sind nämlich eine gute Möglichkeit um zwischendurch zu lernen, insbesondere in Zeiten wo man sonst „Leerlauf“ hat. In öffentlichen Verkehrsmitteln, während der Wartezeit auf Ämtern oder zu Hause in der Küche, bis die Nudeln gar sind.

Einerseits gibt es viele Nachschlagewerke als App, etwa die Kodex-App oder die RIS-App. Unterhaltungsfaktor haben Quiz-Apps wo du nach einem „Karteikartensystem“ dein Wissen abfragen oder auch dich mit Kommilitonen online duellieren kannst. So kannst du ohne viel Aufwand spielerisch deinen Lernstoff wiederholen.

 

Gesellschaftsspiele

Was am Smartphone geht, kann man auch mit mehr Sozialkontakt betreiben. Wie wäre es mit einem juristischen Spieleabend? Nehmt euch ein beliebiges Brettspiel mit Spielfiguren und Würfel, etwa Mensch-ärgere-dich-nicht, und markiert bestimmte Felder, an denen jeweils eine juristische Frage zu beantworten ist. Wenn ihr schon Karteikarten zum Lernen geschrieben habt, nehmt die zum Kontrollieren her – wenn nicht ist das eine gute Motivation, welche zu schreiben. 

Du hast Freunde, die andere Fächer studieren und zufällig auch lernen müssen? Super! Dann würfelt das ganze zusammen! Dann lautet nämlich die Aufgabe bei jedem markierten Feld, der jeweils „fachfremden“ Gruppe den Stoff zu erklären – und zwar so dass die es auch verstehen. Anderen Leuten etwas erklären zu müssen, fördert auch das eigene Verständnis. Und ganz nebenbei bekommst du mit, womit sich deine Freunde sonst so beschäftigen.

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Mach dir ein Bild

Grau ist alle Theorie, so heißt es. Doch das muss nun wirklich nicht sein. Mach dir dein Leben und deine Lernunterlagen bunt! Damit ist nun nicht unbedingt das Kolorieren von Lehrbüchern mit Textmarkern gemeint, sondern viel kreativeres. Beim Zusammenfassen und Umformulieren lernst du ganz automatisch, noch viel anschaulicher wird das ganze wenn du es mit Bildern verbindest. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – Mind-Maps auf großformatigem Zeichenblock, Flussdiagramme, oder zum Fachgebiet passende Karikaturen.

 

Eselsbrücken bauen

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten. Nein, das tut er natürlich nicht wirklich, jeden Sonntag dasselbe wäre ziemlich langweilig. Aber, hast du beim Lesen nicht auch sofort das Sonnensystem vor Augen? Genau so funktionieren Eselsbrücken. Mit einem lustigen Satz aus dem Alltagsleben kannst du dir komplizierte Zusammenhänge oder Listen von Begriffen leichter merken. 

Aber woher nun die Eselsbrücke nehmen? Eselsbrückensammlungen findest du im Internet; manchmal wird auch in Lehrbüchern schon auf eine Merkhilfe hingewiesen.

Wenn du nichts findest, kannst du auch einfach deine eigene Eselsbrücke bauen. Fasse dazu die Anfangsbuchstaben von zu merkenden Begriffen zu einem Akronym zusammen und bilde einen neuen Satz; oder überlege dir einen Reim zu einem juristischen Sachverhalt. Dabei gilt: je absurder, lustiger oder auch anstößiger, desto besser kannst du es dir merken!
 

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Du siehst, es muss nicht immer der Lernmarathon in der Bibliothek sein. Eigentlich kannst du so ziemlich alles, was du sonst gerne tust, in deine Prüfungsvorbereitung einbauen. So wiederholst du deinen Stoff und hast auch noch Spaß dabei! Probiere es einmal aus, du wirst sicher die passende Methode für dich finden.

 


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Über den Autor

Sonja Vass - Autorin bei TalentRocket

Sonja Vass

Sonja Vass studiert Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und arbeitet hauptberuflich im Rettungsdienst, seit Februar 2019 ist sie als Autorin für TalentRocket tätig.

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