Prüfungsvorbereitung - Der perfekte Tagesablauf

Mit diesen Tipps holst du das Meiste aus deinem Lerntag im Jusstudium


verfasst von Laura Hörner und veröffentlicht am 14.02.2019

 

Du steckst in den Prüfungsvorbereitungen fest? Du hast das Gefühl, du könntest so viel mehr schaffen, aber dir fehlt einfach der richtige Ansatz? Du verstehst nicht, wie andere es schaffen NOCH mehr zu lernen als du? Wir verstehen das. Und deshalb eilen wir dir zu Hilfe. Wir haben alle Tipps für einen perfekten Studienalltag zusammengetragen und in einem ultimativen Master-Post zusammengefasst.

 

1. Morgenstund hat Gold im Mund

Viele Leute bezeichnen sich gern als Morgenmuffel und das ist auch durchaus nachvollziehbar. Aber: Wir sehen eigentlich keinen Grund, der gegen frühes Aufstehen spricht. Du hast mehr vom Tag, wenn du früher als sonst aus den Federn kommst und ein Platz in der Bib ist dir praktisch sicher. Damit du es morgen leichter hast, haben wir folgende Tipps für dich:
 

  • Öffne gleich nach dem Aufstehen das Fenster! Die frische Luft versorgt dich mit Sauerstoff und du wachst viel besser auf.
     
  • Trink ein Glas Wasser! Nach dem Schlaf ist dein Körper oft dehydriert, was einer der Gründe ist, warum du dich morgens müde fühlst. Du brauchst deshalb dringend Flüssigkeit.
     
  • Wasser los! Gerade kalte oder wechselwarme Duschen regen die Durchblutung an und helfen dir dabei, wach in den Tag zu starten.
     
  • Repetition is Key! Halte dich jeden Morgen an einen festen Ablauf, auch wenn du vielleicht keine Lust darauf hast. Selbst wenn du nicht vorhast, das Haus zu verlassen, hilft es, sich gleich nach dem Aufstehen anzuziehen oder sogar zu schminken. So kommst du nicht in Versuchung, gleich wieder ins Bett zu steigen.

 

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2. Besieg' den inneren Schweinehund

Wenn du dann mal wach bist, dann steht dir der größte Feind eines jeden Jusstudenten gegenüber: Die Prokrastination! Besiegen lässt sich der Schweinehund hauptsächlich durch Selbstdisziplin. Um die zu bekommen ist viel Übung nötig, aber ein paar kleine Maßnahmen werden dir auf jeden Fall dabei helfen:
 

  • Qualität vor Quantität: Mach dir bewusst, wie viel Zeit du verlierst, wenn du nicht effektiv lernst. Es klingt hart, aber du musst aktiv an deiner Disziplin arbeiten. Jedes Mal, wenn du daran denkst zum Kühlschrank zu laufen, Instagram zu checken oder einfach nur in die Leere zu starren, ermahne dich selbst und bleib dran!
     
  • Handy und Laptop außer Sichtweite: Schließ die beiden am besten weg oder bring sie in ein anderes Zimmer, wo du sie nicht vor dir hast. Wenn du das Internet brauchst, dann hilft es, für die Studienarbeit ein extra Gerät zu haben, beispielsweise ein Tablett. Wenn du dir das nicht leisten kannst, dann schalte auf jeden Fall deine Benachrichtigungen auf stumm.
     
  • Das Schwierigste zuerst: Mach das, worauf du am wenigsten Lust hast, immer am Anfang. Alles, was danach kommt, benötigt dann weniger Überwindung.
     
  • Schritt für Schritt: Wenn du dir deine Aufgaben in kleine Teilaufgaben aufteilst, dann ist der Berg irgendwann nur noch ein Hügel und deutlich weniger furchteinflößend. Feire jeden kleinen Erfolg!

 

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3. Soulfood und Powerfood

Kaffee und Energydrinks sind in normalem Ausmaß okay. Wenn du dich aber ansonsten nur von Tiefkühlpizza und Nudeln mit Pesto ernährst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn du keine Energie zum Lernen hast. So solltest du dich in der Lernphase ernähren:

  • Vitaminüberdosis: Viele Früchte und Gemüse helfen dir dabei, dass dein Immunsystem besser arbeitet. Du möchtest bestimmt nicht krank werden!
     
  • Nahrungsergänzung: Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, muss sich eigentlich über Supplementation keine Gedanken machen. Wer trotzdem meint, dass ihm wichtige Nährstoffe fehlen, kann es mal versuchen mit: Omega-3-Fettsäuren für das Kurzzeitgedächtnis, Magnesium für die Stressbewältigung oder Ginko-Extrakt für bessere Konzentration.
     
  • Protein: Nicht nur beim Muskelaufbau hilft Protein, auch beim Lernen solltest du darauf achten, gut versorgt zu sein. Gerade günstige Lebensmittel sind eher reich an Kohlenhydraten und Fett, weshalb du besonders auf eine gute Balance achten solltest.

 

4. Vergiss dich selbst nicht

Man lernt definitiv besser, wenn man glücklich ist. Auch wenn Freizeit vor den Prüfungen ein Fremdwort ist, solltest du darauf achten, deine Hobbies und dein Sozialleben nicht komplett zu vernachlässigen.

  • Geh mal wieder Laufen! Fast nichts hilft besser gegen Stress, als sich einmal so richtig auszupowern. Welchen Sport du machst, ist eigentlich egal. Mindestens zwei Mal in der Woche solltest du deinem Körper aber auf jeden Fall diesen Luxus gönnen.
     
  • Treff deine Freunde! Auch wenn es nur eine Stunde ist, deine Freunde helfen dir dabei, einmal Dampf anzulassen und all das auszusprechen, was dir während dem Lernen durch den Kopf geht. Danach fühlst du dich garantiert wieder motivierter. Es kann helfen, bestimmte Zeitpunkte auszumachen, an denen man sich regelmäßig trifft, wenn es mit der Spontaneität bei euch nicht so klappt.
     
  • Mach, was dich glücklich macht! Gitarre spielen? Stricken? Mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi gehen? Einfach mal nur vor dem Fernseher sitzen? Mach es einfach! Du hast dir eine Pause verdient.

 

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5. Vor dem Tag ist nach dem Tag

Du hast es geschafft! Der Tag wurde produktiv gemeistert und du hast mit unseren bisherigen Tipps mehr gelernt als jemals zuvor! Dabei haben wir eines der wichtigsten Themen noch gar nicht erwähnt: Guter Schlaf! Im Schlaf verarbeitest du alles, was du gelernt hast und ein guter Schlaf ist der Schlüssel zur Produktivität während des Tages. Hier kommen unsere Tipps für besseren Schlaf:

  • Einfach mal ausspannen! Bevor du schlafen gehst, solltest du nochmal runterkommen – physisch und psychisch. Dabei können viele Dinge helfen: Eine heiße Dusche, die die Muskeln entspannt, Dehnübungen, ein paar leichte Yogaübungen oder ein gutes Buch.
     
  • Ruhig bleiben! Vorsicht: Sport solltest du einige Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr machen! Sportliche Betätigung ist zwar sehr wichtig für guten Schlaf, vor dem Schlafen signalisierst du dem Körper damit aber eher, dass er noch eine Weile wach bleiben sollte.
     
  • Blau muss raus! Wir wissen, dass das keine guten Neuigkeiten sind. Deine Serie vor dem Schlafengehen ist eine sehr schlechte Idee. Tatsächlich solltest du alle elektronischen Geräte mit Blaulicht mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen abschalten, weil das blaue Licht deinen Rhythmus stark beeinträchtigt und teilweise zu straken Schlafstörungen führen kann. Alternativ gibt es für Handy und Computer Blaulichtfilter – oder du liest einfach vor dem Bettgehen ein Buch.

 

Macht Jus in Mindeststudienzeit überhaupt Sinn?

 

Da hast du sie – unsere Tipps für einen perfekten Lerntag. Vielleicht kannst du nicht alle davon sofort umsetzen. Wir hoffen trotzdem, dass wir dich ausreichend motiviert haben, deinen Tagesablauf einmal gründlich zu überdenken und das meiste aus deinem Tag rauszuholen. In diesem Sinne: Viel Erfolg bei den Prüfungen!

 


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Über den Autor

Laura Hörner - Autorin TalentRocket

Laura Hörner

Laura Hörner hat 2018 ihren Bachelor in Kulturwirtschaft an der Universität Passau abgeschlossen und ist seit 2019 für TalentRocket als Autorin tätig.

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