Big Player Freshfields – Wer hat eigentlich eine Chance auf einen Praktikumsplatz?

Insider klären auf!


veröffentlicht am 02.10.2019

 

     

Freshfields bietet ein Praktikumsprogramm an, durch das JusstudentInnen nach Abschluss des zweiten Abschnitts bzw. WirtschaftsrechtsstudentInnen mit einem abgeschlossenen Bachelorstudium in die Praxis hineinschnuppern und mehr über die Arbeitsweise einer internationalen Wirtschaftskanzlei erfahren können. Das Praktikum dauert einen Monat und wird jeweils in den Monaten zwischen Februar und November angeboten.

Wir haben dazu Annika Nilsson und Stephan Rödler, die zwei Mentoren, die das Praktikantenprogamm als Associates betreuen sowie Christina Hinterschweiger, die das Praktikum absolviert hat und kürzlich bei Freshfields als Associate gestartet hat, befragt.

 

Spannung, Spaß und Schreibkram. Nein mal im Ernst, Herr Rödler, was erwartet einen Bewerber im Praktikantenprogramm bei Freshfields?

Stephan Rödler: Wir wollen unseren PraktikantInnen einen möglichst realitätsnahen Einblick in den Alltag eines Juristen bieten. Inhaltlich haben wir daher kein fixes Programm mit Fallbeispielen oder Ähnlichem. Stattdessen arbeiten unsere PraktikantInnen an echten Mandaten aus allen Praxisgruppen mit. Das ist einerseits natürlich spannend, weil man viele verschiedene Bereiche sieht; andererseits kann das aber auch eine Herausforderung sein, da manchmal dringende Aufgaben zeitgleich von mehreren Seiten kommen. Das ist aber bei Associates – und schlussendlich auch bei PartnerInnen – nicht anders. Hier lernt man, wie wertvoll und wichtig es ist, in Teams zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. 

 

Alles eine Frage des richtigen Timings. Frau Nilsson, wann ist Ihrer Meinung nach der beste Zeitpunkt für das Praktikantenprogramm.

Annika Nilsson: Meines Erachtens ist der beste Zeitpunkt für ein Praktikum bei Freshfields nach Abschluss des Bachelorstudiums an der WU oder nach dem 2. Abschnitt für Studierende des Juridicums. Ab diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass unsere PraktikantInnen bereits ausreichend juristische Grundkenntnisse erworben haben, um das Praktikum bestmöglich für sich nützen zu können. Für uns bedeutet das, dass wir unsere PraktikantInnen bereits wie first-year Associates behandeln und möglichst umfassend in die Mandatsarbeit und die einhergehenden juristischen Fragestellungen involvieren.

 


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Freshfields kann sich vor Bewerbungen sicherlich kaum retten. Frau Nilsson, mal ehrlich, wer hat überhaupt eine Chance auf einen Platz im Praktikantenprogramm?

Annika Nilsson: Ganz ehrlich: jeder motivierte Student oder jede motivierte Studentin, sofern er oder sie mit ausreichend Elan und Motivation an die Bewerbung herangeht. Natürlich gehört immer ein Fünkchen Glück und das richtige Timing dazu. Erfahrungsgemäß sind die Sommermonate immer besonders beliebt und daher auch entsprechend überlaufen. Wir haben leider nur vier Praktikumsplätze pro Monat. Hier allen Wünschen gerecht zu werden, ist unmöglich. Wir bieten aber fast ganzjährig Praktikumsplätze an, sodass es genug Möglichkeiten gibt, sich auch außerhalb der Sommermonate zu betätigen. Ein Erfolgsrezept oder K.O. Kriterium für eine Bewerbung gibt es aber nicht. Wir achten auf das Gesamtpaket des jeweiligen Bewerbers/der jeweiligen Bewerberin in menschlicher und fachlicher Hinsicht.

 

Herr Rödler, zählen für die Auswahl Ihrer Bewerber nur Spitzennoten oder auf welche Kompetenzen legt Ihre Kanzlei besonders wert?

Stephan Rödler: Keineswegs. Bei der Auswahl gibt es, wie bereits von Frau Nilsson erwähnt, keine harten Kriterien. Ausnahmen sind hier das Betreiben eines rechtswissenschaftlichen Studiums, strukturierte und vollständige Bewerbungsunterlagen und gute Englischkenntnisse. Noten spielen zwar eine Rolle, sind aber im Rahmen der schriftlichen Vorauswahl nicht das wichtigste Kriterium.

Da wir als internationale Kanzlei kaum ein Mandat ohne Auslandsbezug bearbeiten, sind Kriterien wie z.B. Auslandserfahrung wichtiger.


Im Rahmen des Bewerbungsgesprächs rücken dann vor allem Soft-Skills in den Vordergrund.

 

Frau Nilsson, wie läuft das Auswahlverfahren im Rahmen des Praktikantenprogramms ab?

Annika Nilsson: Wir haben zwei Bewerbungsfristen pro Jahr: den 15. Oktober für Praktika von Februar bis Mai und jeweils den 15. Jänner für Praktika zwischen Juni und Dezember eines jeden Jahres. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist sichten wir gemeinsam die vollständigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Motivationsschreiben, Lebenslauf, Universitätszeugnisse) der KandidatInnen und treffen eine Auswahl, wen wir gerne bei in einem persönlichen Gespräch näher kennen lernen würden. Dabei verlassen wir uns zu einem großen Teil auf unseren Gesamteindruck sowie die bisherige Erfahrung mit unseren PraktikantInnen. Die Bewerbungsgespräche finden dann meist geblockt binnen kurzer Zeit (etwa zwei Wochen) statt. Nach Abschluss der Gespräche setzen wir uns zusammen, treffen eine Auswahl und teilen die Monate ein. Unser Bestreben ist es, die PraktikantInnen dann möglichst zeitnah zu benachrichtigen.

 


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Herr Rödler, würden Sie uns einen Insider-Tipp verraten? Wie bereitet man sich als Bewerber am besten auf das Vorstellungsgespräch im Rahmen des Praktikantenprogramms vor?

Stephan Rödler: Wichtig ist es meines Erachtens authentisch und konkret zu sein. Pauschale Interessensbekundungen sind hier oft nicht besonders hilfreich, wenn sie nicht mit einer Geschichte oder sonst einem Hintergrund verbunden werden können. Meist ist es dann besser ehrlich zu sagen, dass man sich unter einer gewissen Praxisgruppe, einem gewissen Thema etc. noch nicht allzu viel vorstellen kann, man sich das aber gerne ansehen würde. Inhaltlich schwere Fragen werden meist nicht gestellt, sodass eine inhaltliche fachliche Vorbereitung nicht notwendig ist. Zumindest in ein, zwei Sätzen sollte man aber die eigene Bachelorarbeit oder sonst ein Thema, mit dem man sich auseinandergesetzt hat, für den Zuhörer verständlich erläutern können.

 

Auf welche Zusatzqualifikationen und Soft Skills legen Sie bei Ihren Praktikanten besonders viel wert und bei welchen würden Sie auch mal ein Auge zudrücken?

Stephan Rödler: Es gibt eigentlich außer den oben erwähnten fixen Kriterien keine „K.O.-Kriterien“.

Soft Skills, die einem beim Praktikum und beim späteren Einstieg bei Freshfields helfen, sind aber insbesondere ein internationales Mindset, unternehmerisches Denken und Handeln, Spaß an der Arbeit und Teamfähigkeit. Als internationale Großkanzlei sind wir aber vielfältig und haben sehr unterschiedliche Typen von Associates bei uns.


Uns ist im Übrigen auch klar, dass wir diese Skills im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs nicht abschließend evaluieren können. Am Ende entscheidet immer der Gesamteindruck.

 


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Frau Nilsson, Sie sprechen neben Englisch auch Schwedisch und haben Grundkenntnisse in weiteren Sprachen. Erwarten Sie von Ihren Bewerbern für das Praktikantenprogramm auch Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen?

Annika Nilsson: Bei einer internationalen Kanzlei wie Freshfields sind Sprachen natürlich ein Asset. Aber das darf man in meinen Augen nicht überbewerten. Das A und O ist sehr gutes Englisch. Wir haben zahlreiche Associates, die aufgrund unserer internationalen Mandantschaft den überwiegenden Teil ihres Arbeitsalltags auf Englisch bestreiten. Selbst bei österreichischen Unternehmen, die international tätig sind, kommt es vor, dass die Kommunikation auf Englisch erfolgt, um potentielle ausländische Mitarbeiter nicht mit einer Sprachbarriere zu konfrontieren. Auch in unserem internen Austausch mit Kollegen aus etwa Brüssel, Frankreich oder Russland ist man stets auf Englisch in Kontakt. Ich denke eine gewisse Selbstsicherheit im Umgang mit der englischen Sprache ist für jeden Jus-Absolventen ein Vorteil. Damit bereits im Studium anzufangen und während eines Praktikums seine Kenntnisse an internationalen Mandaten zu erproben, ist eine besondere Gelegenheit.

 

Christina, wie sieht der typische Arbeitstag eines Praktikanten bei Freshfields aus?

Christina Hinterschweiger: Der typische Arbeitstag beginnt ca. um 09:00 Uhr. Im Outlook-Postfach befinden sich bereits einige Arbeitsaufträge unterschiedlicher Praxisgruppen, welche zwischen allen vier PraktikantInnen aufgeteilt und im Laufe des Tages erledigt werden. Da an arbeitsintensiven Tagen mehrere Recherchen pro Tag erledigt werden müssen, kann es schon vorkommen ab und an etwas unter Zeitdruck zu geraten. Trotz straffer Zeitpläne, werden einem die Aufgaben sehr genau erklärt und man erhält umfassendes Feedback. Eine Mittagspause und die eine oder andere Kaffeepause gemeinsam mit den PraktikantenkollegInnen oder Associates geht sich aber natürlich trotzdem aus. 

 


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Das Klischee vom kaffeekochenden Praktikanten ist Schnee von gestern. Christina, inwieweit hat die Realität deines Praktikantenalltags deine Vorstellungen übertroffen?

Christina Hinterschweiger:  Durch die vollständige Integration in den Kanzleialltag vom ersten Tag an, bekommt man einen umfassenden Einblick in die Mandate und kann sich ein Bild vom tatsächlichen Alltag eines Rechtsanwaltes machen.
 

Da man nicht „nur“ als PraktikantIn behandelt wird, sondern eher als neu eingestiegener Associate, verbessert man seine eigenen juristischen Kenntnisse tagtäglich. Dadurch wird man nicht nur gefördert, das an der Uni erlernte Basiswissen auf komplexe Fallstrukturen aus der Praxis anzuwenden, sondern auch gefordert, sich mit neuen Fachgebieten intensiv zu befassen, um auch dort eine juristisch richtige, fallspezifische Lösung zu erarbeiten.

 

Funfaktor Praktikum. Bleibt neben der Mitarbeit an den Mandaten überhaupt noch Zeit sich mit den anderen Praktikanten auszutauschen?

Christina Hinterschweiger: Da sich alle vier PraktikantInnen ein Büro teilen, bleibt genügend Zeit für regen regelmäßigen Austausch über und fernab des Praktikums. Dies bietet auch die Möglichkeit, sich bei komplexen Fragestellungen gegenseitig unter die Arme zu greifen, um zu einer bestmöglichen Lösung zu gelangen. Bei den gemeinsamen Mittagessen, der gelegentlichen Runde Tischfußball in der Lounge oder der Teilnahme am sonstigen Rahmenprogramm wie dem Praktikantenfrühstück, den Brown Bag Lunches oder den Happy Hours, wächst man als Team eng zusammen, wodurch ein lustiger und abwechslungsreicher Arbeitsalltag garantiert ist.
 

Großkanzlei
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Kanzleiluft versus Hörsaalgestank. Wieder angekommen im Uni-Alltag – was vermisst du an deinem Kanzleialltag bei Freshfields am meisten?

Christina Hinterschweiger: Ich hatte bei Praktikumsbeginn im Juli diesen Jahres mein Studium bereits abgeschlossen und auch die Gerichtspraxis absolviert. Ich konnte dadurch eine Praxisgruppe noch intensiver kennenlernen und habe mich direkt für eine offene Stelle beworben. Kürzlich hatte ich meinen ersten Arbeitstag als Associate bei Freshfields. Das Praktikum erleichterte mir definitiv den Einstieg, da ich einen Großteil des Teams und den Arbeitsalltag bei Freshfields bereits kenne.

 


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Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Herr Rödler, was sollten Nachwuchsjuristen während des Praktikantenprogramms unbedingt mitgenommen haben, bevor sie wieder an die Uni zurückkehren?

Stephan Rödler: Das wertvollste, das man aus unserem Praktikantenprogramm mitnehmen kann, sind meines Erachtens die Kontakte und der allgemeine Einblick in unsere Tätigkeit. Wir bieten hierzu, wie bereits oben von Christina erwähnt, ein Rahmenprogramm in dem PraktikantInnen die Möglichkeit haben PartnerInnen und MitarbeiterInnen, mit denen sie später täglich zusammenarbeiten würden, kennenzulernen. Diese Kontakte bleiben oft – auch wenn sich PraktikantInnen schlussendlich für eine andere Kanzlei entscheiden – aufrecht. Ansonsten kann ich nur empfehlen, aktiv zu versuchen während der Zeit bei uns so viel wie möglich zu sehen und auf Praxisgruppen zuzugehen, für die man sich speziell interessiert. Unsere Praktika gehen im Regelfall über ein Monat und diese Zeit sollten PraktikantInnen möglichst gut nutzen – schließlich sollten sie auch versuchen herauszufinden, ob sie sich selbst später bei Freshfields bewerben möchten.

 

Viele Jusstudenten halten Praktika während des Studiums für reine Zeitverschwendung. Wie sehen Sie das, Frau Nilsson?

Annika Nilsson: Dem kann ich nur aufs Härteste widersprechen.
 

Bereits so früh wie möglich umfassende Erfahrungen in Praktika zu sammeln, halte ich für unerlässlich.


Zum einen gehören Praktika in jeden Lebenslauf; aber viel wichtiger: Jede/r StudentIn hat dabei die Möglichkeit, ganz unverfänglich und ohne sich noch klar committen zu müssen, sein Bewusstsein dafür zu schärfen, was ihm oder ihr im späteren Berufsleben wichtig ist und welchen Arbeitgeber er oder sie sich überhaupt vorstellen kann. Noch dazu bietet das Jusstudium eine Fülle an Möglichkeiten für die spätere Berufswahl. Sich bereits während des Studiums ein wenig zu überlegen, ob man in die Anwaltei gehen möchte oder doch lieber in die Rechtsabteilung eines Unternehmens, ob man die Aufgabe als Richter oder Notar übernehmen will oder doch eine gänzlich andere Tätigkeit wahrnehmen möchte, erspart so manchem den Schreck, nach dem Studium nicht zu wissen, wie es dann weiter gehen soll.

 

Karriere Sprungbrett Praktikantenprogramm. Hat man mit einem Praktikumsplatz bei Freshfields automatisch den sogenannten „Fuß in der Tür“?

Stephan Rödler: Natürlich hilft das Praktikantenprogramm im Rahmen einer Bewerbung, wie man am Beispiel von Christina auch sehen kann. Ehemalige PraktikantInnen kennen nicht nur die Personen, mit denen sie bei erfolgreicher Bewerbung zusammenarbeiten würden, sondern können sich auch mehr unter der tagtäglichen Arbeit eines Associates bei Freshfields vorstellen. Vielleicht gibt es sogar auch das ein oder andere Mandat, an dem man gearbeitet hat, das zum Zeitpunkt der Bewerbung als Associates noch läuft. All das hilft natürlich in der schnelleren Eingliederung. Andererseits hat auch die Kanzlei einen ersten Einblick über die Arbeitsweise des Bewerbers/der Bewerberin erhalten und kann somit eine informiertere Entscheidung treffen. Gleichzeitig heißt das aber natürlich nicht, dass bei uns ausschließlich ehemalige PraktikantInnenen als Associates einsteigen. Auch das Bewerbungsverfahren ist für ehemalige PratkikantInnen gleich wie für uns noch unbekannte BewerberInnen. Uns ist wichtig, für jede offene Position in unserem Team den/die richtige/n KandidatIn auszuwählen.

     

Was ist ihr persönliches Fazit zum Praktikantenprogramm?

Stephan Rödler: Das Praktikantenprogramm bietet eine Plattform, die unbedingt genutzt werden sollte, um den Alltag in einer internationalen Großkanzlei kennenzulernen. Dabei geht es nicht nur darum, dass Freshfields euch kennenlernt, sondern insbesondere darum, dass ihr Freshfields kennenlernt. Nützt diese Chance!

 

Vielen Dank, Frau Nilsson, Herr Rödler und Frau Hinterschweiger!

 

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